Kalender goes Übersee

Der Verkaufsstart des Triathlon Kalenders 2011 Anfang September ist nun schon ein paar Wochen her. Inzwischen hat so manches Exemplar einen langen Weg hinter sich. Neben einigen die in die USA gegangen sind, freut mich besonders der oben abgebildete Kalender, der bei Volker im Bundeswehrstützpunkt Mazar-e Sharif in Afghanistan hängt.

Volker ist Triathlet seit 1993 und hat inzwischen schon über 15 Ironman hinter sich. Aber was noch viel bemerkenswerter ist, er befindet sich nun für ein Jahr in Afghanistan und sein dort Job ist es die lokalen Polizeikräfte auszubilden. Die wenigsten von uns beschäftigen sich wirklich damit, was einige von uns in Afghanistan leisten und oft wird nur der militärische Aspekt des Ganzen gesehen und der Rest ausgeblendet. Ich ziehe meinen Hut vor Leuten wie Volker und deren täglichen Leistungen. Im Vergleich dazu, wirkt das Finishen eines Ironman fast wie ein Spaziergang. Apropo, ich habe gesehen dass Volker für den Challenge Roth 2011 gemeldet ist, alles Gute in der Zwischenzeit und wir sehen uns spätestens im nächsten Juli dort! Übrigens bist du nicht der einzige in deiner Kaserne, der den Kalender an der Wand hängen hat 😉

Soziale Projekte
Inzwischen haben wir auch schon einige soziale Projekte gefunden, die wir mit Teilen der Einnahmen des Kalenders unterstützen möchten. Eins will ich hier einmal kurz vorstellen:

Drogenentzugstherapie in Hasselborn durch Sport
Frank Wagner arbeitet seit 16 Jahren in Hasselborn mit Klienten die sich für einen Drogenentzug entschieden haben. Frank ist Sozialpädagoge mit einer Gesprächs- sowie Lauftherapeutischen Ausbildung. Seine Klienten werden ihm vom VAE (Verein Arbeits- und Erziehungshilfe e.V.) geschickt. Voraussetzung für eine Aufnahme in Hasselborn ist der Wunsch und aktive Wille von den Drogen wegzukommen. Das Alter der Betroffenen beginnt ab 14 Jahren und aufwärts. Frank hat selbst drei Kinder und ist aktiver Triathlet. Die meisten seiner Klienten sind Hartz IV Empfänger und besitzen weder Geld für Laufbekleidung noch für irgendwelche anderen Sportutensilien. Vor allem natürlich die Jugendlichen nicht. Und dort genau kommt unser Part. Mit dem Spendengeld aus dem Tri-Aktlon Projekt würden wir dazu beisteuern den Erwerb der Laufbekleidung und der Laufschuhe zu unterstützen.

Natürlich gibt es regelmäßig Fehlschläge, aber auch nicht selten hilft die Therapie und jedem von uns ist wohl das bekannteste Beispiel geläufig, Andreas Niedrig. Dieser hat ebenfalls gute Kontakte nach Hasselborn und war dort auch schon unterstützend tätig.

einen guten Start ins Wochenende!
krelli

2 Gedanken zu „Kalender goes Übersee

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